Erntedank in der köb

Veranstaltung im Rahmen der Burscheider Büchertage
vom 23. bis 31. Oktober 2008

Bücherei-Marabu Fridolin
 "Hurra, hurra, die Erntezeit ist da..."

Heute, Mittwoch, den 29. Oktober 2008 versammelten wir uns mit 15 Kindern im Alter von 3 Jahren bis 6 Jahren in der Kath.öffentlichen Bücherei in Burscheid-Hilgen.

Diese Veranstaltung, ein religionspädagogisches Angebot zum Erntedank, stellte unseren Beitrag im Rahmen der diesjährigen Burscheider Bücherwochen dar.
Die Kinder zeigten sich gespannt und aufmerksam, als ein großes grünes Tuch die Mitte unseres Sitzkreises füllte. Nach und nach bevölkerten Tiere aus Holz und Filz die grüne Wiese, die von den Kindern sofort als solche ausgemacht wurde.
Im weiteren Verlauf der Spielrunde entstanden noch weitere Lebensräume, ein Teich, ein Stall, ein großer Berg und die Falten im Tuch dienten als Schlupflöcher für die Kleinstlebewesen.

Spielen rund um Erntedank

Jedes Kind hatte anschließend Gelegenheit, sich aus einem großen Korb ein Tier auszusuchen und für dieses einen geeigneten Lebensraum zu wählen. Der Frosch wurde in den Teich gesetzt, das Wildschwein suchte Schutz vor dem Fuchs hinter dem Berg, das Kälbchen kam in den Stall und auch auf dem Dach des Stalls fanden der Hund und die Eule ihren Lieblingsplatz. Damit sich die Tiere aber so richtig wohl fühlen - brauchten sie noch Futter. Gleichfalls mit viel Hingabe und Überlegung verteilten die Kinder die Waldfrüchte, bestehend aus Kastanien, Eicheln und Bucheckern. Aber auch das Kälbchen, das Schwein, das Huhn, das Wildschwein und eine Vielzahl anderer Tiere bekamen reichlich Fressen. Die mitgebrachten Kartoffeln, die Zwiebeln, die Äpfel, die Pilze, und das Getreide wurden allesamt verteilt.

Nachdem alle Tiere versorgt und unsere Vorräte verteilt waren, stellten wir unsere Jesuskerze in die Mitte und dankten dem lieben Gott im Gebet.

Kinder um die Jesuskerze

Inzwischen hatten auch wir Hunger . Ein riesiger Teller mit Apfelstückchen machte immer wieder in unserem Kreis die Runde – bis alle Äpfel verputzt waren.

Mit dem bekannten Lied „ Du hast uns deine Welt geschenkt“, in dem wir unsere Tiere, die Berge und Seen benannten, bedankten wir uns für die Schöpfung in ihrer Vielfalt und Besonderheit.

Brigitte Sartingen-Kranz
 

Seite zuletzt geändert am: 31.10.2008, 22:06 von Administrator