KiKi im April 2010
„Handeln mit Herz“
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter
Die Kinder bilden mit ihren Armen ein Dach – Auftakt für die Darstellung der Häuser von Jerusalem und Jericho.

Diese Orte werden dann mit Tüchern gelegt, ebenso der Weg, der diese verbindet.
Wir überlegen, welche Wege wir täglich gehen und was wir dabei erleben – Schönes und weniger Schönes. Symbolisch wird für jedes Beispiel entweder ein helles oder ein dunkles Zeichen auf dem Weg abgelegt.
Wenn wir nun von Jesus berichten, der den Menschen die Geschichte vom barmherzigen Samariter erzählt hat, zündet ein Kind die Jesuskerze an und stellt sie in die Stadt Jerusalem.

Unser Bodenbild wird im Laufe der Erzählung erweitert:
Wenn von der gefährlichen Straße zwischen Jerusalem und Jericho berichtet wird, hinter deren Bergen Gefahren lauern, fügen die Kinder „Berge“ hinzu. Die Spannung wächst.

Das eigentliche Gleichnis wird untermalt mit Klanghölzern bzw. Schellenkranz.
Die Handlung des Mannes aus Samarien wird von den Kindern pantomimisch begleitet: sie ziehen die Zügel an, steigen vom Esel, beugen sich hinunter, trösten, nehmen in die Arme.

Der „Lichtblick“ für den Verletzten wird verdeutlicht durch das Entzünden einer Kerze an unserer Jesuskerze.

Die Kinder erfahren: mit seinen Händen hat der Samariter zugepackt, mit seinen Händen hat er etwas Gutes getan. Er hat mit Herz gehandelt. Auch wir haben zwei Hände, mit denen wir Gutes tun können. Wir überlegen, was das sein kann.
Zum Abschluss singen wir: „Das Lied über mich“
Die nächste Kinderkirche ist am 16. Mai 2010
Seite zuletzt geändert am: 24.04.2010, 23:39 von Raffael Bielzer