KiKi im Februar 2010

„Umkehren und das Herz öffnen“

Nach dem anfänglichen Begrüßungslied „Ich bin da…“ schließt sich heute eine Körperübung an:
Ich bin da vom Kopf bis zu den Füßen, von den Füßen bis zum Kopf.
Ich bin da von der linken Hand bis zur rechten Hand, von der rechten Hand zur linken Hand.
Die Kinder erfahren – unser Körper ist wie ein Kreuz. Wir sind verbunden nach oben mit Gott, und wir sind untereinander verbunden, nach rechts und nach links, mit unseren Mitmenschen.

Wir erinnern uns bei dem Anblick von verbrannten Luftschlangen und Palmzweigen an Aschermittwoch und überlegen, dass die Karnevalszeit zu Ende ist.
Im Leben ist es oft so: etwas fängt an, etwas geht zu Ende. Die Kinder zählen Beispiele auf. Manchmal ist es schade, wenn etwas zu Ende geht, aber… so kann auch etwas Neues beginnen, und etwas Neues soll bei uns in der Vorbereitungszeit auf Ostern auch entstehen.

Eine gespielte Szene, in der jemand bewusst auf etwas Schönes verzichtet, um Zeit für jemanden zu haben, dem es nicht so gut geht, soll den Begriff „Verzichten“ deutlich machen. Die Kinder sprechen über die Szene und suchen nach ähnlichen Erlebnissen aus ihrem Alltag.

Eine weitere Körperübung soll spürbar machen, wie es sich anfühlt, wenn man ein „großes Herz“ hat. In so einem Herzen ist viel Platz für Freude und Liebe.

Wenn wir mit unseren Händen dagegen ein kleines, enges Herz beschreiben, fühlen wir, wie verkrampft wir sind. In einem engen Herzen ist kein Platz für andere.

Aus vielen Einzelteilen setzen die Kinder ein großes Herz zusammen und verzieren es mit schönen Steinen.

 
Zum Schluss beten wir gemeinsam, wobei zwei Kinder, die schon lesen können, Teile des Gebets übernehmen.

Das Lied „Wenn einer sagt, ich mag dich…“, das mitgesungen oder mitgesummt werden kann, fasst den heutigen Inhalt zusammen.


Die nächste Kinderkirche findet am 21.März 2010 statt.

 

Seite zuletzt geändert am: 24.02.2010, 22:23 von Raffael Bielzer