KiKi im März 2010
„Die Heilung des blinden Bartimäus“
Wir tauchen ein in das Treiben der Stadt Jericho. Die Kinder legen mit bunten Tüchern die Stadtmauer. Sie deuten auf die Vielfältigkeit der Menschen in dieser Stadt mit ihrem bunten Treiben hin.
Wir hören von einem Gottesmann: einer, durch den Gott zu den Menschen spricht – Jesus. Er kommt nach Jericho.
Es gibt aber auch einen anderen Platz, gekennzeichnet mit einem anderen Tuch. Die Kinder erkennen, dass der Platz außerhalb der Stadt liegt. Er ist dem blinden Bettler zugedacht, Bartimäus.
In dem die Kinder sich zu zweit zusammen tun und sich mit verbundenen Augen durch den Raum führen, können sie ansatzweise erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man nichts mehr sieht – und wie es ist, wenn jemand bei einem ist.
Sie sprechen auch die Worte der Menschen aus Jericho nach, die zu dem Blinden sagen : „Geh weg! Sei still! Du bist nichts! Du kannst nichts!“ – und spüren, wie hart solche Worte sein können.
Dennoch hat Bartimäus mit seinen aufmerksamen Ohren gehört, welcher Besuch in die Stadt gekommen ist. Er ruft nach Jesus.
Eine Kerze wird entzündet und Jesus ruft Bartimäus zu sich: Was soll ich für dich tun?“ „Ich will wieder sehen können!“
Eine Katechetin, gehüllt in einen braunen Umhang, wird von ihrem Blindendasein befreit/das Tuch wird weggenommen. (Eine bedrückende Rolle, die wir bewusst keinem Kind zugeteilt haben).
Aus unserer schön verzierten Bibel lesen wir die entsprechende Stelle vor.
Mit der Kerze, die dem Blinden das Leben erhellt hat, wird jedem Kind ein Segensspruch mit auf den Weg gegeben:
„Möge dir immer, wenn es dunkel ist, einer begegnen, der dir sagt, ich mag dich.“
Mit dem Lied „Wenn einer sagt, ich mag dich…“ und dem gemeinsam gesprochenen Vater Unser beenden wir die Kinderkirche.
Die nächste Kinderkirche ist am 18.April 2010