PGR-Klausurtagung

Klausurtagung des Pfarrgemeinderates

Am Freitag und Samstag (12./13. Nov.) traf sich der Pfarrgemeinderat (PGR) zu seiner ersten Klausurtagung in „Maria in der Aue“. Zum einen wurde intensiv  am Pastoralkonzept (s.u.) gearbeitet; zum anderen nutzten die Mitglieder des vor einem Jahr gewählten PGRs die Möglichkeit, sich besser kennenlernen.
Ein Schwerpunkt der Arbeit am Pastoralkonzept war das Thema „Bestandsaufnahme im Seelsorgebereich“. Mit dem Spiel „Lass die Katze aus dem Sack“, das von der Diözesan-Caritasverband speziell für die Arbeit am Pastoralkonzept entwickelt wurde, „erspielten“ sich die Teilnehmer ein umfassendes Bild des Ist-Zustandes im Seelsorgebereich: Kirchen/Kapellen, Pfarrheime und andere Versammlungsorte, Seelsorgeteam, Kindergärten, katholische Grundschulen, Gruppen, Chöre, Jugendarbeit, Verbände (Kolping, KfD),...


 Spiel "Lass die Katze aus dem Sack"     PGR-Klausurtagung


Die PGR-Mitglieder haben auf diese Weise vor allem einen  guten Einblick in die Gemeinden bekommen, in denen sie nicht zuhause sind. Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeit am Pastoralkonzept war das Thema „Theologie/Spiritualität“. Hier haben die Teilnehmer zunächst mit einer Meditation den Quellen ihres eigenen Glaubens nachgespürt. Im folgenden Schritt sind dann Vorschläge erarbeitet worden, wie diese prägenden Erfahrungen heute in unseren Gemeinden möglich gemacht werden können.

Die intensive und gute Zusammenarbeit am Pastoralkonzept in der angenehmen Umgebung des Tagungshauses „Maria in  der Aue“ hat die Teilnehmer einander näher gebracht und das Vertrauen untereinander gefördert, so dass die Teilnehmer beim abschließenden Feedback ein positive Bilanz zogen.

Erarbeitung des Pastoralkonzepts:
Zur Erstellung des Pastoralkonzepts beschäftigt sich der PGR in einer ersten Phase mit der Situation im Seelsorgebereich. Dabei wird der Seelsorgebereich aus verschiedenen Perspektiven betrachtet:  

  • Theologie/Spiritualität: was tun wir in unseren Gemeinden, um diesen Themen Raum zu geben, unseren Glauben an Gott zu den Menschen zu bringen?
  • Bestandsaufnahme im Seelsorgebereich: wer und was macht die Gemeinden aus, wie sieht das Gemeindeleben aus, welche Ressourcen (Menschen, Gebäude & Einrichtungen, Finanzen) stehen zur Verfügung?
  • Umfeld/Demografie: Unsere Gemeinden sind Teil der Welt um uns herum. Welchen Einfluss hat dies auf unsere Gemeinden, welche Menschen leben mit uns? Wodurch wird das Leben der Menschen in unserem Seelsorgebereich geprägt?
  • Sinus Milieu Studie: Welche Rückschlüsse lassen sich aus dieser im Auftrag der Kirche durchgeführten Studie für unseren Seelsorgebereich ziehen?

Diese erste Phase ist sehr zeitintensiv, da nur eine gründliche Analyse der aktuellen Situation zu sinnvollen und belastbaren Folgerungen führen kann. Voraussichtlich im 1. Halbjahr 2011 wird diese Phase abgeschlossen werden können. Dann sollen die Zwischenergebnisse in einem breiteren Kreis in den einzelnen Gemeinden vorgestellt und diskutiert werden.
In den anschließenden Phasen werden die Schlussfolgerungen gezogen, die Optionen betrachtet und abschließend die Ziele der pastoralen Arbeit für die nächsten Jahre definiert.
 

Seite zuletzt geändert am: 22.11.2010, 19:48 von Administrator